Das spektakulärste Spiel auf Rädern!

 

Rollstuhlbasketball ist „the most spectacular games on wheels“, das spektakulärste Spiel auf Rädern.

Weit über 30-mal holten die deutschen Nationalmannschaften in den vergangenen Jahrzehnten Edelmetall bei Paralympics, Welt- und Europameisterschaften. Bei den Paralympics 2012 in London gewannen die deutschen Damen vor 17.000 Zuschauern in der Olympic Arena das umkämpfte Endspiel um Gold gegen Australien und krönten damit ihre Leistungen der vergangenen Jahre. Auch im Nachwuchsbereich ist der deutsche Rollstuhlbasketball eine anerkannte Größe. Nach zwei EM-Titel holten sich die deutschen Junioren 2013 im türkischen Adana den viel umjubelten Weltmeistertitel.

Rollstuhlbasketball in Deutschland ist jedoch weit mehr als nur das Aushängeschild Team Germany mit seinen beiden A-Nationalmannschaften und den U19, U22 und U25-Auswahlteams. Um die vielen Talente in Deutschland an den Leistungssport heranzuführen, hat der Deutsche Rollstuhl-Sportverband (DRS) ein Förderkonzept initialisiert, das bereits junge Rollstuhlbasketballer über eine Try Out Serie, Girls Camps und vielen anderen Programmen an die Sportart und deren Leistungsspitze heranführt.

Das Stützpunktsystem

 

Da die Konzentrationen von Athleten im Behindertensport nicht notwendigerweise mit den Trainingszentren der Bundesfachverbände korrelieren, hat der DBS in Abstimmung mit dem Bundesministerium des Innern Paralympische Trainingsstützpunkte eingerichtet.

Paralympische Trainingsstützpunkte sind ausgewählte Standorte, die ein tägliches Training der Kaderbereiche A,B,S,C sowie des perspektivischen Nachwuchskaders ermöglichen.

Die Anerkennung als Paralympischer Trainingsstützpunkt setzt voraus, dass eine sportartspezifische Athletenkonzentration im Einzugsbereich in der betreffenden Sportart gegeben ist.

Die Anerkennung als Paralympischer Trainingsstützpunkt erfolgt durch den Deutschen Behindertensportverband in Absprache mit dem Bundesministerium des Innern. Die Anerkennung gilt für einen paralympischen Zyklus.

Aktuell sind 19 Paralympische Trainingsstützpunkte – drei davon für Rollstuhlbasketball – durch den DBS anerkannt.

Das Stützpunktkonzept des DBS mit dem Strukturelement Paralympische Trainingsstützpunkte zielt darauf ab, optimale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche leistungssportliche Karriere der Athletinnen und Athleten mit einer Behinderung zu schaffen.

Die Paralympischen Trainingsstützpunkte für Rollstuhlbasketball sind für den paralympischen Zyklus vom 01.01.2013 bis 31.12.2016:

  • Nord: Hamburg/Hannover
  • Mitte: Wetzlar/Frankfurt
  • Süd: München

Landeskader