Vergangene Wochen haben Damen-Bundestrainer Martin Otto sowie Teammanager Andreas Ebertz einen wichtigen organisatorischen Grundstein für die im kommenden Jahr stattfindenden Paralympics in Tokyo gelegt. Im Rahmen eines offiziellen Termins in der Präfektur Fukuoka mit dem Bürgermeister der Stadt Kitakyushu, Kenji Kitahashi, sowie der Vize-Gouverneurin der Präfektur Fukuoka, Akie Omagari, unterzeichnete Otto den Vertrag für das geplante Vorbereitungscamp im Südwesten Japans.

Das Pre-Camp wird direkt vor Beginn der Paralympics in Kitakyushu stattfinden. Mit Blick auf das nur wenige Tage später stattfindende sportliche Highlight in Tokyo geht es dabei vor allem um den letzten sportlichen Feinschliff. Aber auch um eine optimale Akklimatisierung hinsichtlich der Zeitverschiebung und den ungewohnten Luftverhältnissen.

Neben der offiziellen Vertragsunterzeichnung stand auch ein Besuch des Teamhotels sowie der Trainingshallen auf dem Programm. Mit zwei modernen Sporthallen, die zur exklusiven Benutzung bereit stehen, einem eigens zur Verfügung gestellten Bus, einem wohl temperierten Schwimmbad für die Regeneration sowie einem kleinen kulturellen Rahmenprogramm findet die deutsche Auswahl hier optimale Bedingungen für eine gelungene Vorbereitung vor.

Angesichts der optimalen Verhältnisse und Möglichkeiten, die dem Team Germany vor Ort geboten sind, zeigte sich Martin Otto begeistert: „Wir haben hier wirklich viel erreicht und eine top Organisation sowie optimale Rahmenbedingungen vorgefunden. Ein großes Kompliment möchte ich an dieser Stelle auch an Marcus Wehner aussprechen. Er hat uns hier vor Ort wirklich sehr gut begleitet und geholfen. Ich würde mich sehr freuen, wenn uns das Landesministerium Marcus nächstes Jahr präferiert zuteilen würde, um uns während der Spiele offiziell zu begleiten.“

Marcus Wehner vertritt in Deutschland die Interessen der Präfektur Fukuoka und stand Martin Otto sowie Andreas Ebertz als Dolmetscher und Ansprechpartner für alles Organisatorische zur Seite.
Abschließend folgte ein Tag in der Paralympics-Stadt Tokyo. Unter anderem konnten sich Otto und Ebertz hier ein Bild des olympischen Dorfes sowie der offiziellen Spielhalle machen. Dabei ging es vor allem darum, ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Entfernungen und logistischen Herausforderungen auf das Team warten.

Wir bedanken uns bei Marcus Wehner für die hervorragende Unterstützung sowie bei der Präfektur Fukuoka für die gebotene Gastfreundschaft.