Deutsche Damen rehabilitieren sich für Niederlage am Vortag

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen hat sich für die Niederlage am Vortag gegen Großbritannien mit einem Erfolg über Weltmeister Kanada rehabilitiert. Nach intensiven 40 Spielminuten in der Carioca 1 Arena von Rio de Janeiro jubelte Deutschland am Ende über einen verdienten 68:54 (20:14/29:31/45:42) Erfolg.

„Wir sind zwar im zweiten Viertel in alten Muster zurückgefallen, haben aber nach dem Seitenwechsel ein super Spiel abgeliefert“, freute sich Cheftrainer Holger Glinicki über den Erfolg und lobte dabei vor allem Laura Fürst aus München. Aber auch seine beiden Centerspielerinnen Marina Mohnen und Mareike Miller lieferten mit ihren zusammen 45 Punkten einen erheblichen Anteil am Erfolg. Mit sieben Rebounds überzeugte auch Annabel Breuer im deutschen Dress. Nun wartet im letzten Vorrundenspiel der Gruppe B am Montag um 14.00 Uhr deutscher Zeit Argentinien auf die deutsche Auswahl, die weiterhin gute Chancen auf Platz eins nach den Gruppenspielen hat.

Kanada: Cindy Quellet (23), Amanda Yan (13), Janet McLachlan (9/1 Dreier, Rhine River Rhinos Wiesbaden), Rosalie Lalonde (5), Katie Harnock (2), Melanie Hawtin (2), Jamey Jewells, Tamara Steeves, Arinn Young, Tracey Ferguson (n.e., Doneck Dolphins Trier), Erica Gavel (n.e.), Darda Sales (n.e.).

Deutschland: Marina Mohnen (23, Mainhatten Skywheelers), Mareike Miller (22, Milwaukee Bucks), Annika Zeyen (10, BG Baskets Hamburg), Laura Fürst (6, RBB München Iguanas), Maya Lindholm (4, BG Baskets Hamburg), Anna Patzwald (2, BBC Warendorf), Annabel Breuer (1, RSV Lahn-Dill), Simone Kues (BG Baskets Hamburg), Gesche Schünemann (BG Baskets Hamburg), Johanna Welin (RBB München Iguanas), Annegrit Brießmann (n.e., Mainhatten Skywheelers), Barbara Groß (n.e., Mainhatten Skywheelers).