Deutsche Herren zeigen sich deutlich verbessert

Die deutsche Nationalmannschaft der Herren konnte auch ihr zweites Spiel beim paralympischen Rollstuhlbasketball-Turnier in Rio de Janeiro nicht gewinnen. Goldkandidat USA hatte am Ende keine Probleme gegen eine allerdings deutlich verbesserte deutsche Auswahl, die eine 52:77 (11:15/26:39/36:60) Niederlage quittieren musste.

„Auch wenn wir uns im Verhältnis zum Auftaktspiel klar verbessert haben, sind wir leider immer noch nicht richtig im Turnier angekommen“, zeigte sich Bundestrainer Nicolai Zeltinger nach der Partie realistisch. Seine Mannschaft begann stark, zeigte sich mental aggressiv und brachte die US-Boys zunächst in arge Bedrängnis. Doch immer wieder schlichen sich auch leichte Fehler im deutschen Spiel ein, die die cleveren Nordamerikaner um Kapitän Michael Paye eiskalt ausnutzten. „Unter dem Strich sind 17 Ballverluste gegen die USA natürlich nicht zu kompensieren“, ergänzte Zeltinger. So war eine faustdicke Überraschung bereits zur Halbzeit außer Sichtweite und am Ende war es Topscorer Thomas Böhme, der mit seiner starken Offensivleistung eine höhere Niederlage verhinderte.

Morgen heißt es für die deutsche Auswahl mental ins Turnier zurückzukommen, wenn Außenseiter Algerien um 17:30 Uhr Ortszeit Rio de Janeiro auf das Team Germany wartet.

USA: Matt Scott (15/1 Dreier), Brian Bell (13/1), Jake Williams (12, BG Baskets Hamburg), Joshua Turek (12), Steve Serio (9/3), Aaron Gouge (6), Jarod Arambula (4), Nate Hinze (4), Ian Lynch (2), John Gilbert, Trevon Jenifer, Michael Paye (RSV Lahn-Dill).

Deutschland: Thomas Böhme (26/1, RSV Lahn-Dill), Dirk Passiwan (8, Doneck Dolphins Trier), André Bienek (5/1, RSB Thuringia Bulls), Matthias Heimbach (4, BG Baskets Hamburg), Sebastian Magenheim (4, USC München), Nico Dreimüller (3/1, RSV Lahn-Dill), Jan Haller (2, RSV Lahn-Dill), Aliaksandr Halouski RSB Thuringia Bulls), Christopher Huber (RSV Lahn-Dill), Dirk Köhler (RSV Lahn-Dill), Björn Lohmann (RSV Lahn-Dill), Kai Möller (BG Baskets Hamburg).